Märkische Weinbergschnecken Dipl.-Ing. Jan Kickinger

Historie

Der Konsum essbarer Schnecken dürfte im Wesentlichen schon prähistorischen Ursprungs sein. Die Bedeutung essbarer Schnecken in der Römerzeit ist durch Funde antiker Küchenabfälle in zahlreichen Ausgrabungsstätten auf dem ganzen Gebiet des ehemaligen römischen Imperiums dokumentiert. Die Römer liebten Schnecken, besonders in Milch eingelegt, wegen ihrer anregenden Wirkung. Durch die Ausbreitung des römischen Imperiums gelangten viele Schneckenrezepte auch in die entlegenen Provinzen.

Im europäischen Mittelalter erhielt die Schnecke aus anderen Gründen besondere Bedeutung. Nach Definition der Bibel sind Schnecken weder Fisch noch Fleisch und dürfen daher auch während der Fastenzeit gegessen werden. Auf diese Weise kam es zur Entstehung einer Vielzahl von Schneckengärten vor allem in der Umgebung französischer Klöster.

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